Baekje-Hauptstädte

Nach einem langweiligen Frühstück im Strand-Hotel hat Heinz sich ins Büro verzogen, während ich mit Jeonju angeschaut habe. Pungnammun, das Südtor der alten Stadtmauer; Gyeonggijeon, der alte Königspalast; Hanok Village. Letzteres schaut man sich am besten von oben an, da die meisten Häuser hinter Mauern versteckt sind. Kann man ja verstehen, dass die Bewohner sich nicht von allen ‘reingucken lassen wollen, aber als Tourist findet man das natürlich nicht so gut.

Gegen Mittag sind wir dann nach Buyeo aufgebrochen, die letze Hauptstadt des Baekje-Königreiches. Dort gibt es nicht viel zu sehen, selbst die Attraktion “Festung” auf dem Busosan ist mehr etwas für Leute mit Phantasie. Es war aber ganz nett, oben auf dem Hügel ein wenig auf einer Bank in der Sönne zu dösen. Der Empfehlung unseres Lonely Planets folgend sind wir auf der anderen Seite nach unten gegangen, vorbei am Nakhwa-am (“Stein der fallenden Blumen”). Hier haben sich der Sage zufolge nach der letzten verlorenen Schlacht 3.000 Edelfrauen heruntergestürzt, um der Schmach der Gefangennahme zu entgehen. Vom kleinen Tempel Goransa aus haben wir anschließend eine kurze Schifffahrt zu alten koreanischen Klängen mit Live-Gesang genossen, und sind durch die Hintertür wieder zum Parkplatz gekommen.

Weiter ging es nach Gongju , der vorletzten Hauptstadt des Baekje-Königreiches. Hier hat uns die Suche nach einer Unterkunft doch sehr gefordert, wir sind letztendlich wieder in einem der ungefähr 25 (Love) Motels gelandet. Auch mit Essen war es wieder nicht ganz einfach, aber Heinz hat es geschafft, uns eine Sushi-Selektion zu bestellen. Anschließend sind wir noch ein wenig am Fluss entlang gegangen, dessen Ufer das freizeitsportliche Zentrum Gongjus zu sein scheint. Jede Menge Walker, Jogger, Fahrradfahrer und sonstige Sportler.

Morgen werden wir uns dann die hiesige Festung bei Tageslicht ansehen, und dann geht es auch schon zurück nach Seoul

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