San Francisco, Tag 1

Endlich einmal wieder Frühstück von Porzellantellern, und mit Metallbesteck. Keine Pappteller, keine Plastikmesser, keine Styroporbecher. Wie einfach man Menschen manchmal glücklich machen kann. Solchermaßen gestärkt und mit dem inzwischen schon fast traditionellen Cappuccino Grande von Starbucks ausgestattet, lösten wir unser Auto aus, navigierten mit iPhone-Hilfe zur nächsten Tankstelle und fuhren dann ein wenig durch die Stadt. Ferry Building, Embarcadero, Fisherman’s Wharf, und zum Presidio, von wo man von Fort Point einen klasse Blick auf die Golden Gate Bridge hat. Weiter ging’s nach Land’s End, und dann am Ocean Beach entlang Richtung Flughafen – dort nämlich waren wir um 14 Uhr mit Gudi und Klaus verabredet, die aus Los Angeles einfliegen sollten.

Die beiden waren pünktlich, und zusammen fuhren wir zurück in die Stadt, wieder zum Fort Point. Gudi und Klaus waren zwar während ihrer Busfahrt schon in San Francisco und natürlich auch an der Golden Gate Bridge gewesen, dort aber nicht. Anschließend fuhren wir über die Golden Gate Bridge auf die Nordseite, parkten und liefen zu Fuß ein Stück auf der Brücke entlang. Dann ging es zurück in die Stadt (6$ Maut kostet der Spaß), und den Teil der Lombard Street hinab, der als crookedest street of the world gilt. Da reichte dann, wir lieferten die beiden im Hotel California ab, und unseren treuen Chevy Captiva bei Avis. Gute 2.920 Meilen hat der es mit uns ausgehalten, also ca. 4.700km. Nicht schlecht.

Am Abend ging es dann in das Grandviews Restaurant im 39. Stock des Hyatt-Hotels am Union Square – immerhin war mein 40. Geburtstag zu feiern. Wir genossen ein gutes Essen bei einem schönen Blick über die Stadt, sowie die ein oder andere Flasche kalifornischen Weins. Gegen Mitternacht waren wir zurück im Hotel, und konnten Klaus davon überzeugen, dass der Besuch einer Cocktailbar nicht mehr notwendig war. Das Bett lag da eindeutig besser im Rennen.

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