Península Valdés

Nach dem Frühstück holten wir unseren kleinen schnuckeligen Mietwagen Typ Ford Ranger ab, der uns die nächsten knapp drei Wochen (hoffentlich) treu durch Patagonien bringen wird, und machten uns auf den Weg zur Península Valdés, einem Naturschutzgebiet mit Weltkulturerbe-Status und 130 ARS Eintritt pro Person (und 12 ARS für’s Auto). Ein kurzer Stopp im Besucherzentrum, Karte und Tipps holen, dann zum Hotel, Gepäck abgeben – und ab zum Punta Cantor, über 75 km Schotterpiste. Da wurde schon deutlich, dass unser Auto keine schlechte Wahl ist…

Kurz vorm Punta Cantor waren sie da, die ersten Magellan-Pinguine! Standen da einfach so ‘rum oder brüteten, und ließen sich auch von den Besuchergrüppchen nicht stören. Am Punta Cantor selbst gab es dann elefantos marinos zu bestaunen, die es sich bei Sonne, Strand und Meer gutgehen ließen. Auch einen Nandu (südamerikanischer Straußenvogel) mit Nachwuchs gab es zu bestaunen, sowie immer wieder Guanacos (Verwandter des Lamas) und bisher namenlose, Rebhuhn-ähnliche Vögel, die immer genau dann die Straße überqueren wollen, wenn ein Auto kommt.

Wir überlegten kurz, ob wir noch zum Punta Norte weiterfahren sollten, weitere 50 km Schotterpiste, machten uns dann aber auf den Weg – und es hat sich gelohnt! Seeelefanten in voller Pracht und Balzlaune, eine “Diskussion” zweiter fetter Männchen, wer denn das Weibchen haben dürfte, und dann noch ein Gürteltier – alles da.

Auf dem Rückweg zum Hotel in Puerto Pirámides, dem einzigen Ort der Halbinsel, noch ein Abstecher zur Playa Pardelas, einer gern von Walen aufgesuchten Stelle – und tatsächlich waren zwei vor Ort und drehten ihre Runden, Gracias! Zum Abschluss noch ein schicker Sonnenuntergang, und ein Salat im Hotelrestaurant.

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