Seelöwen, Wellen, Leuchtturm, Sand

Nach ein wenig Frühsport (endlich mal wieder!) besuchten wir die Seelöwen in Newport. Eine ganz schön laute Truppe, aber gefühlt nicht ganz so riechend wie die am Pier 39 in San Francisco. Allerdings waren es ja auch deutlich weniger Tiere.

Weiter ging es nach Süden zum Cape Perpetua, mit 240 m höchste Felsnase an der Küste Oregons. Unterhalb des Kaps war Spouting Horn zu beobachten, ein Felsloch mit Wasserfontäne – sozusagen ein Geysir-Imitat. Insgesamt herrschte schon ziemlicher Wellengang.

Nächster Stop war das Heceta Lighthouse, ein alter Leuchtturm, der noch immer in Betrieb ist. Ein Volunteer gab uns eine Führung, und nach der unvermeidlichen Frage “Where are you from?” erzählte er uns, dass er drei Jahre bei der Army in Deutschland gedient hat, und die anderen Teilnehmer der Führung haben eine Tochter, die in Deutschland wohnt und bald dort heiratet. Es ist schon erstaunlich, wie viele Verbindungen es immer wieder nach Deutschland gibt, seien es Vorfahren, Verwandte, Freunde, Austauschschüler…

Einige Meilen weiter südlich warteten  die Oregon Dunes auf uns, eine weite Sandlandschaft. Wir liefen “mal eben” (wie das immer so ist…) den Loop Trail, und kamen gerade noch rechtzeitig vor Toreschluss um 19 Uhr wieder am Parkplatz an. Aber es hat sich gelohnt, eine sehr schöne Wanderung durch die Dünen und am endlosen Strand entlang.

Da kein ansprechender Campground zu finden war, und wir aufgrund der fortgeschrittenen auch nicht mehr weit fahren wollten, stellten wir uns in Reedsport auf die Straße vor’s Stadion – Home of the Brave!

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