Buenos Aires, der letzte Tag

Zuerst einmal noch ein Nachtrag zu gestern, und zwar zum Bahnfahren. Die Vorortbahnen in Buenos Aires sind quasi rollende Supermärkte, allerdings muss man nehmen, was von den zahlreichen Fliegenden Händlern angeboten wird. Aber die Auswahl ist groß; während unser Zugfahrten gab es folgendes:

  • Kekse
  • Schokoriegel
  • Schokolade
  • Kaugummi
  • Kaffee
  • Belegte Brötchen
  • Feuerzeuge
  • Räucherstäbchen
  • USB-Sticks mit MP3-Funktion
  • Armbänder zum Selbstbasteln
  • Kugelschreiber

Und, nicht zu vergessen, Musik – gar nicht mal so schlecht übrigen. Ist so ähnlich wie ein Flug mit Ryanair, nur ohne Rubbellose…

So, nun aber zum heutigen Tage. Zuerst machten wir uns auf zur Plaza Congreso mit dem an die Architektur des Kapitols in Washington D.C. angelehnten Kongresspalast. Der Platz bildet den Kontrapunkt zur Plaza da Mayo mit dem Präsidentenpalast. Anschließend ging es ins Abasto Shopping Center – endlich mal echtes Shopping-Erlebnis, nicht nur 90% Plunder wie auf der Florida und Lavalle. Nun ist das Geld auch alle…

Nachdem wir die Einkäufe im Hotel deponiert hatten, liefen wir zur Plaza Dorrego in “unserem Viertel” San Telmo, wo wir uns in der Bar Plaza Dorrego einzweidrei Bierchen gönnten. Die Bar gehört zu den gut 70 unter Denkmalschutz gestellten Bar Notables, deren ehrwürdiger Charakter zu Recht erhalten werden soll. Auf dem Platz gibt es einen kleinen Dauer-Floh-Kunsthandwerk-Markt, und immer wieder spontane Tango-Einlagen.

Gestärkt ging es dann zum Abendessen, heute mal kein Bife de Chorizo, sondern tutto pasta bei Amorinda. Lecker war’s. Vor dem Restaurant fand eine Veranstaltung im Rahmen der heutigen Nacht der Museen statt; wir besuchten noch das Ethnologische Museum, zugegebenermaßen aufgrund seiner Lage direkt neben unserem Hotel…

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