¡Vamos a Chile!

Sonntag Morgen in der Pampa – kein Internet, kein Euro-Diesel, 350 km Fahrt vor uns. Also auf, zurück auf die Ruta Cuarenta, das letzte Mal. Immer Richtung Süden, irgendwann rechts ab auf eine unscheinbare Schotterpiste (was sonst) – und plötzlich ist sie da, die Grenze nach Chile. Hätten sie nicht eine Kette über die Straße gespannt, man hätte es nicht so richtig ernst genommen.

Ein paar Formulare, ein paar Stempel, und weiter geht’s. Die Grenzstation auf chilenischer Seite macht optisch mehr her, erfordert aber auch mehr Formulare und eine (kurze) Prüfung des Gepäcks – man darf keine frischen Früchte oder Fleisch einführen.Unsere Kekse und Weine waren OK. Puh.

Dann weiter Richtung Parque Nacional Torres del Paine, nach Aussage verschiedener Quellen einer der schönsten Nationalparks der Welt. Laut Wikipedia bedeutet Torres del Paine “Türme des blauen Himmels”, heute war es allerdings eher wolkig als blau. Aber das wird schon noch. Und die Guanacos sind hier auffallend weniger scheu als in Argentinien – vermutlich haben sie irgendwie spitz bekommen, dass sie hier in geschützter Umgebung sind.

Unterkunft im Hotel Las Torres mitten im Nationalpark, in Sichtweite der Berggruppe. Ein großer Laden, den man hier nicht unbedingt erwarten würde, und offenbar gut gebucht. Und erstaunlicherweise mit der besten Internetanbindung, die wir in den letzten Tagen hatten, obwohl es über Satellit geht…

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