Tag 29: Bogotá

Nach einem gemütlichen Morgen mit Frühstück kurz vor Toreschluss machten wir uns gegen Mittag mit einem Taxi auf dem Weg zum Museo del Oro, dem Goldmuseum. Der Taxifahrer machte dem Ruf seines Berufsstandes alle Ehre, und trotz oder wegen seiner kreativen Fahrweise schafften wir es durch den Bogotáer Dauerstau heil und einigermaßen zügig zum Museum in der Stadtmitte.

Das Museo del Oro ist definitiv einen Besuch wert. Der Eintritt von umgerechnet ca. 1,25€ steht in umgekehrtem Verhältnissen zu den Schätzen aus den verschiedenen Gebieten Kolumbiens, welche die Ausstellung bietet. 34.000 Ausstellungsstück aus Gold und ca. 20.000 weitere werden auf drei Stockwerken präsentiert. Höhepunkt sind das Muisca-Floß sowie ein Raum voll mit Fundstücken aus der Laguna de Guatavita, die wir ja vor vier Wochen besucht hatten.

Von so viel Gold geblendet, spazierten wir die Septima entlang zur Plaza de Bolívar, wo wir kurz in die Kathedrale schauten. Weiter ging es zu  Museo Botero mit vielen Bildern und Plastiken des Künstlers aus Medellín. An der Plazoleta Chorro de Quevedo machten wir Pause und genossen die Abendsonne und das bunte Treiben.

Weiter ging es zur Talstation des Cerro de Montserrate, und mit der Seilbahn hinauf. Für den Sonnenuntergang waren wir etwas zu spät dran, aber es war trotzdem ein toller Blick auf die Stadt. Wir blieben oben und genossen im Restaurante Casa San Isidro ein erstaunlich gutes Abendessen – erstaunlich deswegen, weil es sehr voll war, was der Qualität aber keinerlei Abbruch tat.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.